Empfehlung des Hauses

Freitag, 31. März 2017, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Thomas Kreimeyer: «Kabarett der rote Stuhl»

Das ist pures Improvisations-Kabarett: Thomas betritt die Bühne zwar mit einer Eieruhr, aber fixen Text hat er keine einzige Zeile dabei. Er ist sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit den Zuschauern ins Gspräch. Die Zuschauer kommen mit ihm ins Gespräch. In der Lau datio für den in Wien gewonnenen Österreichischen Goldenen Kleinkunstnagel 2013 hiess es: «Kreimeyer webt ein Netz mit dem und über das Publikum. Er macht aus jeder Wortspende ein Vermögen.» (Peter Blau, Kabarett AT). Thomas beherrscht die Kunst, witzige oder absurde Momente der Kommunikation herauszu arbeiten und zu kommentieren, ohne zu verletzten oder bloss zustellen.

Kreimeyer's Steh-Greif-Kabarett ist lebendig und jeden Abend neu. Der eine sagt was. Der andere auch. Und schon ist es passiert. Was für ein Theater! Theater ist ein Ort des Dramas. Beim Steh-Greif-Kabarett fliessen die Tränen jedoch auch noch aus ganz anderen Gründen. An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen – und das tut es auch.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 6. April 2017, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

InterroBang?!: «Schweiz ist geil»

In ihrem abendfüllenden Bühnenprogramm verbinden die zweifachen Schweizermeister und deutschsprachigen Champions im Team-Poetry-Slam, Valerio Moser und Manuel Diener, Slam Poetry mit klassischem Kabarett. Das Resultat ist eine explosive Mischung aus Parodien, Wortspielereien, musikalischen Einlagen, ausufernden Performances und bissiger Gesellschaftskritik. Gnadenlos erforschen sie die Volksseele und gehen den wichtigsten Fragen auf den Grund: Ist die Schweiz überhaupt mehr als Idylle und Gülle in Hülle und Fülle? Was hat es mit der Unabhängigkeit auf sich, die in der Schweiz seit Wilhelm Tell friedlich schillert? Und wie kommt es, dass zwischen Wandern und Einwandern ein so grosser Unterschied gemacht wird? Menf sagt: Machen Sie sich auf etwas gefasst!

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 13. April 2017, 20:30 Uhr

Philipp Galizia & Roman Wyss: «Nachtschatte»

Geschichten aus der Bahnhöfli-Bar

Der Pianist Dave (Roman Wyss) und der Bassist und Erzähler Martin (Philipp Galizia) präsentieren in diesem Geschichten- und Chanson-Abend eine Hommage an die «Bahnhöfli-Bar», den Heimatort für Sehn-Süchtige. Die Lieder und Geschichten dieser liebenswerten Menschen sind durchdrungen von heiterer Melancholie und bissigem Spass. Eveline, die Schnitzel klopfende Besitzerin der Bahnhöfli-Bar, und Stammgäste wie der Aphoristiker Gödel oder Charlie, der unfreiwillige Poet, sind in diesem mysteriösen und seelenvollen Lokal täglich anzutreffen – oder besser gesagt: Abend für Abend. Hier gedeihen sie, die Nachtschattengewächse, hier kommen sie ins Erzählen und Fabulieren. Hier wollen sie ewig bleiben. Oder mindestens bis zum Morgen, wenn Eveline die Bar schliesst.

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 28. April 2017, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Christoph Simon: «Zweite Chance»

«Was wäre, wenn wir einmal am Tag die Chance hätten, zehn Minuten zurück zu spulen und eine andere Entscheidung zu treffen? Einen anderen Weg zu wählen?» Alles läuft berauschend bei Simons daheim: Die Kinder erziehen den Vater. Der Vater arbeitet an seiner Reparaturstrategie: «Anschreien, draufschlagen, Sekundenleim». So weit, so zauberhaft. Wäre da nicht dieser Fremde, der auf einmal vor der Tür steht und alles auf den Kopf stellt... «Zweite Chance» ist eine Liebes- und Kapitulationserklärung an den Alltag, eine Komödie rund ums Geschenk, immer wieder Anfänger zu sein und von Vorne beginnen zu dürfen. Peter Steiger von der Berner Zeitung schrieb: «Der 44-jährige Berner setzt die vielen Pointen mit unbewegter Miene. Wir erinnern uns an Buster Keaton, Hazel Brugger und Johann Schneider-Ammann.» Und Michel Gammenthaler konstatiert: «Die Kabarett-Überraschung schlechthin.»

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Vorpremiere

Dienstag, 2. Mai 2017, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Alfred Dorfer: «und...»

Wie wird es jetzt weitergehen, fragt er sich? Der rätselhafte Stückauftrag eines Theaterdirektors hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Und: Jetzt steht der Umzug bevor. Ein Mann, ein Raum, zwei Bananenkisten. Ein leerer Raum, voller Erinnerungen. Was kommt jetzt? Im besten Fall die Spedition. Jene Kraft, die fürs Erste Veränderung schafft. Und daran glaubt Dorfers Protagonist: an die positive Kraft der Veränderung.

Alfred Dorfer zeigt in seinem neuen Soloprogramm Momentaufnahmen vom Aufbrechen und Ankommen. Virtuos agiert er in den von ihm erdachten Parallelwelten, spielt mit Rollen und Perspektiven und präsentiert ein temporeiches und inhaltlich sehr komplexes Ein-Mann-Theater.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Donnerstag, 11. Mai 2017, 20:30 Uhr

Die Eltern: «pränatal bis postpubertär»

Drei Spokenwordautoren – zehnfacher Nachwuchs. Da gibt es einiges zu erzählen: Von Kita, Kiga, Einschulung, aus dem Gebärsaal, dem Familienalltag, dem Spagat zum Beruf. Von Auslandreisen, Ferien mit und von den Kindern, den Nachbarsteenagern, den Göttikids, vom Zoo, vom Tannenbaum, vom Kindergeburtstag und vielem mehr. «Die Eltern» ist die Performance, die die Bühnenwelt noch braucht – witzig, rasant, klug, absurd und berührend. Wobei das Postpubertärsein bislang die Eltern (Stefanie Grob, Gerhard Meister und Matto Kämpf) noch selbst übernehmen. Spannend von Anfang an und immer wieder komisch.

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Wiederaufnahme

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Compagnia i Tre Secondi: «Die Zöllner»

Am historischen Murmelipass stehen heute nur noch zwei hölzerne Zollhäuschen, Seite an Seite in einer von der Welt vergessenen Grenzstation in den Bergen. Hier treffen sich die Zöllner Mario Mericucci aus Italien und Ueli Schäfer aus der Schweiz. Zu kontrollieren gibt es allerdings niemanden mehr an diesem vergessenen Ort. Schon bald erfinden die beiden schrägen Zöllner sich und ihre Funktionen neu... Ein urkomisches Theaterstück von und mit Federico Dimitri und Fabrizio Pestilli

Mundart/Ital., ohne Pause | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


...und an jedem Bühnenabend, im Wirtshaus zur Heimat, ab 18 Uhr:

«Theater-Special»: 2- oder 3-Gänge-Auswahl-Menu 48.–/56.– pro Person

Platzreservationen können direkt im Ticketformular gemacht werden.

Werden Sie Bühne-Genossenschafter/in!

Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «MitinhaberIn» einer Kleinskunstbühne!

Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch