Freitag, 26. Januar 2018, 20:30 Uhr

Reto Zeller: «Zeller’s best»

Der Geschichtenjäger, Liedermacher und Kabarettist präsentiert diesmal bei uns ein «best of» seines Bühnenschaffens. Reto baut sein Programm auf scharf beobachtetem Alltag auf und hält uns auf äusserst erheiternde Art den Spiegel vor. Er weiss sein Publikum auch musikalisch gekonnt mit teilweise sehr skurrilen Liedern zu unter halten; es hängt ihm hellwach an den Lippen, denn Zeller hat nicht bloss etwas, er hat VIEL zu erzählen. Reto in treffsicherer Bestform!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 1. Februar 2018, 20:30 Uhr

Dominik Muheim & Sanjiv Channa: «Plötzlich zmitzt drin»

Plötzlich bist du 22 Jahre alt und plötzlich bist du Primarlehrer. Nun wird erwartet, dass du dich wie ein erwachsener Mensch verhaltest. Aber wenn du ein Bier kaufen willst, musst du trotzdem noch deine ID zeigen. Und eigentlich wolltest du doch Rockstar werden. Dominik Muheim erzählt Mundart-Geschichten über den Lehreralltag, über die Hilflosigkeit und über das Erwachsenwerden in einer verrückten Welt. Der Musiker Sanjiv Channa begleitet ihn dabei virtuos mit seinem selbst entworfenen «Geräusche-Tisch». Mal ruhig und poetisch, mal laut und absurd.

Der Baselbieter Dominik Muheim ist seit einigen Jahren auf der Slambühne zu sehen. 2015 war sein erstes grosses Erfolgsjahr – er gewann das Oltner Kabarett-Casting und im gleichen Jahr im Team die Schweizermeisterschaft in Zürich. 2017 holt er sich den Titel sogar zweimal, im Teamwettbewerb und zusätzlich im Einzelfinal.

Ein kabarettistisches Spoken-Word-Programm mit kongenialer Begleitung! Regie: Philipp Galizia

Mundart/Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 16. Februar 2018, 20:30 Uhr

Mike Baader: «Vollzyt-Chaot»

Dieser Berner «Vollzyt-Chaot» lebt zuhause mit Unordnung. Womit auch sonst? «überau es huere Puff! …u niemer ruumt uuf. Nid emau ig.» Mike Baader spielt Klavier, bedient sich eines Loop-Geräts. Er singt und rappt, schlüpft in verschiedene Rollen. Er spielt mit Sprache und Stimme, er dichtet, er verzettelt sich (buchstäblich, übrigens!) und sucht immerfort mit charismatischer Art, scherzhaft und mit durchwegs guten Absichten einen Ausweg aus seinem eigenen Wirrwarr, welches sein Leben, welches auch die Welt ist. Erfrischend unordentliches Musikkabarett. Regie: Christoph Schwager

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 22. Februar 2018, 20:30 Uhr

Peter Spielbauer: «dunkHELL»

Ein Kaffeehausspaziergang vom Stuhl zum Tisch und zurück auf Umwegen. Tanzende Teller, klingende Tassen und löffelweise abstruse Gedanken. Unter Verwendung teilweise selbst gemachter physikalischer Gesetze und der Einbeziehung von geplanten Zufällen. Durchaus Bezug nehmend auf soziale Umstände, allerdings mit kaum nachvollziehbaren Lösungsvorschlägen. Im Ergebnis jedoch eine äusserst positive Grundstimmung verbreitend und Lächeln auf die Gesichter zaubernd. «Nutze den Raum am Rand der Verzahnung, trinke die Milch vor ihrer Verrahmung. Sprühe vor Geist, auch wenn das Hirn leer ist. Geniesse dein Essen, auch wenn's nur Verzehr ist.» Menf meint: Virtuos – ein echter Spielbauer!

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Mittwoch, 28. Februar 2018
und Donnerstag, 1. März 2018, 20:30 Uhr

«Die Sieger» – mit Lisa Catena, Dominik Muheim, Jan Rutishauser und Christoph Simon

Sie sind die Sieger des Kabarett-Castings der Oltner Kabarett-Tage, vereinen zusammen sieben Poetry Slam Schweizermeistertitel, drei Sprungfedern und einen Silbernen Besen. Jetzt gehen sie gemeinsam auf Tour und hinterfragen, was Siegen heisst. Sie lustwandeln durch ihren Instrumentenpark und stehen mit ihren Sieger-Egos auf verlorenem Posten. «Leider besteht ein Publikum nicht nur aus Steinerschülern. Es überrascht uns immer wieder, wie viele Leute atonaler Holzflötenmusik gegenüber ihre Chakras nicht öffnen können.» Leichtfüssig liefern sich die Vier verbale Schlagabtausche, die das Gewinnen, die Stärke und die Erhabenheit demontieren. Menf freut sich: Ein Feuerwerk vom Besten, was die Sprachkunst-Szene derzeit zu bieten hat!

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 9. März 2018, 20:30 Uhr

Weibel / Weiss: «Im Fluss»

Der Zürcher Liedermacher Christian Weiss (bekannt als Mitglied von «Heinz de Specht») und der St. Galler Texter und Slamer Ralph Weibel (bekannt durch seinen YouTube-Clip zur Olma) finden sich zusammen auf der Bühne wieder. Mit Witz und Ironie entführen die beiden ihr Publikum in den Fluss des Lebens. Christian mit seinen poetischsatirischen Liedern, Ralph mit seinen schwarzhumorigen Texten. Dabei werden sie zum Rettungsring, der stil sicher über das von Liebeskummer, Altersbeschwerden und Helene Fischer erodierte Flussbett trägt.

Mundart/Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Welt-Klasse in der Heimat!

Donnerstag, 15. März 2018, 20:30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Freitag, 16. März 2018, 20:30 Uhr
ZUSATZVORSTELLUNG

Peter Shub: «Für Garderobe keine Haftung»

Peter ist ein moderner Clown mit Geist, Herz und Körper. Auf die rote Nase pfeift er; mit «nacktem» Gesicht machte er Weltkarriere. Auf seiner Bühne mutiert das Kamerastativ zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance – alles passt, sparsam und in atemberaubend perfektem Timing. Er spricht, er singt, er rezitiert Gedichte, erzählt (in Deutsch-English) aus seinem Leben – oder aus unserem? Einer der weltbesten Clowns beehrt nach Roncalli, Cirque du Soleil und dem Monte-Carlo-Circusfestival unsere kleine Bühne Heimat – run for tickets!

Clownerie/Deutsch mit Akzent | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 17. März 2018, 20:30 Uhr

Thomas Kreimeyer: «Kabarett der rote Stuhl»

Das ist pures Improvisations-Kabarett: Thomas betritt die Bühne zwar mit einer Eieruhr, aber fixen Text hat er keine einzige Zeile dabei. Er ist sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch und die Zuschauer kommen mit ihm ins Gespräch. Thomas beherrscht die Kunst, witzige oder absurde Momente der Kommunikation herauszu arbeiten und zu kommentieren, ohne zu verletzen oder bloss zustellen. Sein Steh-Greif-Kabarett ist lebendig und jeden Abend neu. An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen – und das tut es auch.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 23. März 2018, 20:30 Uhr

Sarah Hakenberg: «Nur Mut!»

Oma war noch mutig. Wenn jemand behauptete, ein Lebensmittel sei krebserregend, schob sie es in den Mund und antwortete: «Auch der Tod will seine Ursache haben». Warum sind wir heute nur so ängstlich? Viel zu wenige Menschen riskieren – ausser auf Facebook – ihren Mund aufzumachen. Nicht mal beim Zahnarzt. Was würde wohl passieren, wenn wir jeden Menschen, der uns auf den Keks geht, einfach ermorden würden? In Gedanken, versteht sich! Das neue Programm von Sarah Hakenberg macht Lust, mal wieder etwas zu wagen – ein Abend voll schwarzem Humor, intelligenter Unverschämt heit, fröhlichem Charme und unwider stehlicher Dreistigkeit! Menf ist hoch erfreut: Endlich wieder bei uns!

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Mittwoch, 28. März 2018, 20:30 Uhr

Bastler & Grautier: «chli BREIT»

Mit ihrer Mischung aus Chansons und subtilem Humor bewegen sich die beiden an der Grenze zwischen Kabarettduo und Zweimannband.

Sie spielen eingängige Songs mit geistreichen Texten und treffen abwechselnd den Nerv der Zeit und die Lachmuskeln des Publikums. Sie singen doppeldeutig und zweistimmig gegen die Liebe, über Hündeler und über ihr Leben auf der dunklen Seite des Mondes. Von der Realität lässt sich das ungleiche Duo dabei nicht beeindrucken. Lieber folgen sie ihrem Credo: «D Wahrheit wird masslos überschätzt und isch villicht nöd emal halb so wichtig wie e gueti Gschicht».

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Mittwoch, 4. April 2018, 20:30 Uhr

Alfred Dorfer: «und ...»

Wie wird es jetzt weitergehen, fragt er sich? Der rätselhafte Stückauftrag eines Theaterdirektors hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Und: Jetzt steht der Umzug bevor. Was kommt jetzt? Im besten Fall die Spedition. Der Wiener Alfred Dorfer zeigt in seinem neuen Soloprogramm Momentaufnahmen vom Aufbrechen und Ankommen. Episoden aus der Nachbarschaft dienen als Fenster zur Welt und erlauben auch den Blick in eine Zukunft, in der Idealisten endgültig als nützliche Idioten begriffen werden. Ein temporeiches und inhaltlich sehr komplexes Ein-Mann-Theater.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Mittwoch, 11. April 2018, 20:30 Uhr

Gunkl: «Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt»

Auch interessant: Wir glauben, dass wir Menschen einander verstehen. Hmm... Und wenn man sagt: «Das Unsichtbare bleibt dem Auge meist verborgen» nicken die allermeisten gleich einmal in verzückter Betulichkeit so, als hätte man da etwas sehr Kluges gesagt. Die, die nach zwei Sekunden ein stumpfes Stöhnen von sich geben, mit denen ist ein sachlich ergiebiges Gespräch möglich. Die, die weiterhin nicken, sollte man in ihrem Glück lassen.

In seinem zwölften Soloprogramm spricht der gebürtige Wiener Günther Paal, alias Gunkl, über sein Asperger-Syndrom und gibt Anleitungen zu einem besseren Miteinander. Die persönliche Seite macht das Stück rührend, eindringlich und hochkomisch.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 20. April und Samstag, 21. April 2018, 20:30 Uhr

Freitag, 20. April AUSVERKAUFT!

Philip Maloney

28 Jahre lang ermittelt Philip Maloney bereits im Radio. Damit er auch weiterhin fit bleibt, muss er sich viel in gesunder Umgebung bewegen. Dass er dabei auf Leichen und andere ungesunde Dinge stösst, versteht sich von selbst. Der Fall «Der geheimnisvolle Wald» wurde exklusiv für diese Lesetour geschrieben und wird auch jene überraschen, die schon alles über, von und mit Philip Maloney gehört oder gelesen haben. Neu an der Seite von Michael Schacht schlüpft Heinz Margot in die Rolle des Polizisten, Maloney’s ewigem Rivalen... Weitere spannende Fälle aus unserer neuen «Tatort-Heimat»-Reihe – nicht nur für Serientäter!

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 27. April 2018, 20:30 Uhr

9 Volt Nelly: «Ich möchte ein Eisberg sein»

Frau Heini und Frau Schmidli sind zwei normale Schweizer Frauen mittleren Alters, mit ersten Anzeichen eines totalen Empathie-Burnouts. Da hilft nur eins: Ferien. Aber das Kreuzfahrtschiff voller Realitätsflüchtlinge nimmt Kurs auf das Kap der falschen Hoffnung und steuert bald schon mit Volldampf auf die unsichtbaren Grenzen der politischen Korrektheit zu... In ihrem ersten abendfüllenden Programm unternehmen Jane Mumford und Lea Whitcher eine Kreuzfahrt durchs Bermudadreieck der Spassgesellschaft und rammen zuversichtlich die Spitze jedes Eisbergs. Da steht ihnen das Wasser bald bis zum Hals. Und es steht ihnen gut. Menf sagt: Das Frechste und Frischeste aus dem Kleinkunst-Nachwuchs!

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


ausgezeichnet mit dem «Salzburger Stier» 2016

Freitag, 4. Mai 2018, 20:30 Uhr

Uta Köbernick: «Grund für Liebe»

Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreissender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht sie bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt sie Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf und wenn die glauben, wieder festen Boden gefunden zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe. Nach diesem zauberhaften Abend versteht man die Welt zwar nicht besser, aber sich selbst ein wenig mehr. Menf schwelgt: Politisch, zärtlich, schön!

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–



...und an jedem Bühnenabend, im Wirtshaus zur Heimat, ab 18 Uhr:

«Theater-Special»: 2- oder 3-Gänge-Auswahl-Menu 48.–/56.– pro Person

Platzreservationen können direkt im Ticketformular gemacht werden.

Werden Sie Bühne-Genossenschafter/in!

Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «MitinhaberIn» einer Kleinskunstbühne!

Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch